Tacq

Wie Tacq Jugendliche schützt

Tacq kann ab 13 Jahren genutzt werden. Für alle unter 13 ist die App vollständig geschlossen: Sie legt für sie kein Konto an.

Warum man hier nicht „zufällig“ auf Fremde stößt

Tacq hat keine Personensuche, keinen Feed, keine Follower und keine öffentlichen Profile. Niemand kann dich über deinen Namen, deine Telefonnummer oder „zufällig“ finden. Kontakt aufnehmen kann nur, wem du selbst einen Link oder QR-Code gegeben hast, oder wer dich eingeladen hat und dessen Einladung du angenommen hast. Aus einer Gruppe heraus lässt sich kein privates Gespräch mit einem anderen Mitglied öffnen, wenn ihr noch keines hattet.

Was bis 18 geschlossen ist

Anzeigen und QR-Sticker sind Wege, über die dich jemand erreichen kann, den du nicht kennst. Deshalb sind sie bis 18 vollständig geschlossen: Du kannst keine eigene Anzeige und keinen eigenen Sticker erstellen, nicht auf fremde Anzeigen antworten und nicht über fremde Sticker schreiben. Persönliche Einladungen, Gruppen und Anfragen an Organisationen bleiben für Jugendliche offen.

Tacq sucht einen sicheren Weg, Anzeigen und Sticker mit der Zeit auch für Jugendliche zu öffnen. Solange es ihn nicht gibt, entscheidet sich Tacq für Vorsicht.

Ein neuer Kontakt

In der ersten Woche nach dem Kennenlernen sieht ein Jugendlicher im Gespräch einen Hinweis: Wenn du diese Person nicht persönlich kennst, schick ihr keine Fotos, keine Adresse und keine Telefonnummer und verabrede dich nicht mit ihr. Du kannst den Hinweis schließen, und außer dir sieht ihn niemand.

Melden und blockieren

Jedes Gespräch lässt sich mit einem Tippen blockieren; danach kann die Person dir nicht mehr schreiben und dich nicht mehr anrufen. An derselben Stelle kannst du es melden, auch mit dem Grund „Gefahr für ein Kind“. Solche Meldungen prüfen die Moderatoren von Tacq zuerst, und wo das Gesetz es verlangt, gibt Tacq die Informationen an die zuständigen Behörden weiter.

Gespräche in Tacq sind verschlüsselt, deshalb kann sie ohne deine Zustimmung niemand lesen, auch Tacq nicht. Ob du der Meldung die letzten Nachrichten beifügst, entscheidest du: Die App zeigt dir diesen Ausschnitt vor dem Senden. Die Moderation sieht von deinem Gespräch also nur, was du ihr selbst geschickt hast. Der Ausschnitt und deine Erläuterung werden auf dem Server nur verschlüsselt gespeichert: während die Meldung geprüft wird und 90 Tage nach Abschluss der Prüfung. Bestätigt sich die Meldung und geht es um sexuellen Missbrauch von Kindern, verpflichtet das Gesetz Tacq, sie an das US-amerikanische National Center for Missing & Exploited Children (NCMEC) zu melden und den Ausschnitt und deine Erläuterung ein Jahr nach dieser Meldung aufzubewahren. Lesen können sie nur die Moderatoren von Tacq, auf ihren eigenen Geräten.

Dein Alter bleibt bei dir

Tacq fragt nur nach der Altersgruppe, nie nach dem Geburtsdatum. Die Antwort wird auf deinem Gerät gespeichert und nicht an den Server gesendet. Tacq sammelt bei niemandem Nutzungsstatistiken oder Absturzberichte: Fehlerdetails erreichen den Tacq-Support nur, wenn du sie selbst per E-Mail schickst.

Altersbestätigung in Google Play

In manchen Ländern und US-Bundesstaaten verlangt das Gesetz, dass der App-Store das Alter bestätigt. Wenn du Tacq aus Google Play installiert hast und Google deine Altersgruppe mitteilt, verwendet Tacq sie statt der Antwort auf dem Altersbildschirm. Verlangt das Gesetz in deiner Region eine Bestätigung und ist sie noch nicht erfolgt, bittet Tacq dich, das in Google Play zu tun; bis dahin sind Anzeigen und Sticker nicht verfügbar. Google Play teilt Tacq nur deine Altersgruppe mit.

Aktualisiert: 10. Oktober 2026

Keine Antwort gefunden?

Support-Chat öffnen