Tacq

Warum Tacq weder Telefonnummer noch E-Mail verlangt

Bei der Registrierung fragt Tacq weder nach einer Telefonnummer noch nach einer E-Mail oder einem echten Namen. Dein Konto ist eine anonyme Master ID, die auf deinem Gerät entsteht.

Was dir das bringt:

  • man kann dich nicht über deine Nummer finden oder in eine Spam-Datenbank aufnehmen;
  • deine empfindlichste Angabe — deine Nummer — gelangt nie ins System, kann also weder gestohlen noch an Fremde weitergegeben oder verkauft werden;
  • dein Gegenüber sieht nur den Spitznamen, den du gewählt hast, nicht deine echten Daten.

Was du über Speicherung und Verschlüsselung wissen solltest:

  • Nachrichten — in privaten Gesprächen wie in Gruppen — werden auf deinem Gerät verschlüsselt, und zwar für jedes Gerät deiner Gesprächspartner einzeln. Der Tacq-Server (Google Firebase) leitet sie weiter, ohne sie lesen zu können. In privaten Gesprächen wird eine Nachricht samt Fotos und Dateien vom Server gelöscht, sobald dein Gegenüber sie erhalten hat; eine nie abgeholte wird nach 30 Tagen automatisch gelöscht. In Gruppen werden Nachrichten samt Fotos und Dateien nach 30 Tagen vom Server gelöscht. Der Gesprächsverlauf wird auf deinen Geräten gespeichert;
  • für besonders Privates gibt es in Gesprächen unter vier Augen geheime Modi: „Geheim“ schützt auch frühere Nachrichten, falls ein Geräteschlüssel einmal gestohlen wird, und „Streng geheim“ läuft gar nicht über den Server, sondern wird direkt an dein Gegenüber übergeben. Siehe Vertraulichkeitsstufen: Verschlüsselt und Streng geheim;
  • um Nachrichten und Benachrichtigungen zuzustellen, arbeitet der Server nur mit anonymen Kennungen von Absender und Empfänger und mit der Uhrzeit der Nachricht. Wer hinter diesen Kennungen steht, weiß er nicht, und den Inhalt sieht er nicht;
  • Anrufe funktionieren anders: Audio und Video laufen direkt zwischen den Geräten (WebRTC) und sind Ende-zu-Ende-verschlüsselt; ein Anruf wird weder aufgezeichnet noch gespeichert. Selbst wenn für schwierige Netze ein Relay-Server verwendet wird, leitet er bereits verschlüsselte Daten weiter und kann sie nicht lesen;
  • insgesamt steht Tacq für Datensparsamkeit: Tacq erhebt nicht, was dich identifizieren könnte.

Aktualisiert: 27. Oktober 2026

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